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Informationen für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer

Liebe Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer,

2024 war ein gutes Jahr für die Forstwirtschaft: Die feuchte Witterung hat unserem Wald spürbar zur Erholung verholfen. Der trockene und kalte Winter lieferte zudem gute Bedingungen für Holzernte und Waldarbeit. Mit dem Ende des Winters wird der Holzeinschlag nun deutlich reduziert oder eingestellt. Die hervorragenden Nadelholz-Preise sollten eine gute Gelegenheit für gezielte Durchforstungen gewesen sein, um die Stabilität des Waldes mit Blick auf zukünftige klimatische Herausforderungen zu verbessern.

Alarmierend ist aktuell die Trockenheit und die damit verbundene Waldbrandgefahr. Wir hoffen mit Ihnen, dass baldiger Niederschlag und Laubaustrieb diese Gefahr wieder eindämmen wird.

 

Land untersucht Perspektiven des Privatwaldes


 
Im Rahmen des Forschungsprojektes „Zukunftsperspektiven für den Privatwald in NRW“ wurden die ökonomischen Auswirkungen der Sturm-, Dürre- und Borkenkäferkalamitätsjahre seit 2018 auf den Privatwald in Nordrhein-Westfalen untersucht.

AnBauKlim – Wie eingeführte Baumarten in NRW wachsen


 
Um das Spektrum der Baumartenempfehlungen erweitern zu können, wurden in dem durch die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe finanzierten Projekt AnBauKlim bereits etablierte ältere Rein- und Mischbestände in NRW von eingeführten Baumarten erfasst und ihr Wachstumsverhalten analysiert.

Windenergie: Regionen schaffen derzeit Planungsgrundlagen


 
Im Rahmen der bundesgesetzlichen Regelungen zur Energiewende ist NRW verpflichtet, bis Ende 2032 1,8 Prozent der Landesfläche als Windenergiebereiche auszuweisen. Die nordrhein-westfälische Landesregierung verfolgt das Ziel, Nordrhein-Westfalen zur ersten klimaneutralen Industrieregion Europas zu entwickeln.

Waldpakt NRW 2.0 unterzeichnet


 
Als Reaktion auf die immensen Schäden durch Dürre- und Kalamitätsereignisse in den Wäldern Nordrhein-Westfalens in den Jahren 2018 und 2019 unterzeichneten die im Forstausschuss bei der Obersten Forstbehörde des Landes Nordrhein-Westfalen vertretenen Verbände sowie weitere waldbezogene Verbände aus Forst und Naturschutz gemeinsam mit der Landesregierung im Jahr 2019 den ersten sogenannten "Waldpakt".

Waldschutzsituation im Frühjahr 2025


 
Das Zentrum für Wald und Holzwirtschaft gibt einen Überblick zur aktuellen Situation in unseren Wäldern und rät, worauf in diesem Jahr besonders zu achten ist.

Kurzmeldungen 

Wiederbewaldungskonzept überarbeitet
Im Kontext der in Erarbeitung befindlichen Waldstrategie hat das Land Nordrhein-Westfalen sein Wiederbewaldungskonzept inhaltlich aktualisiert und weiterentwickelt. Dieses richtet sich als fachliche Empfehlung zum Umgang mit den aktuellen Fichten-Schadflächen an alle Waldeigentumsarten.

Entgeltverzeichnis 2025
Das Entgeltverzeichnis 2025 ist veröffentlicht.

Neue Broschüre zur Anpassung von Feuchtwäldern im Klimawandel
Die Broschüre zeigt Waldbesitzenden Handlungsoptionen auf, darunter die Wiederherstellung des natürlichen Wasserhaushaltes sowie die Verwendung standortheimischer Baumarten. Die Ergebnisse stammen aus dem Projekt „BioFeuchtHumus“.

Web-Seminare zur EUDR
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) bietet Web-Seminare zur Vorbereitung auf die neue EU-Verordnung für entwaldungsfreie Produkte an.

Dialogprozess zur Transformation der Forst- und Holzwirtschaft in NRW
Unter der Moderation des Zentrums für Wald und Holzwirtschaft haben Waldbesitzende und Branchenakteure Handlungsempfehlungen und Maßnahmenvorschläge erarbeitet, um die Wertschöpfungskette Forst-Holz in Nordrhein-Westfalen zukunftsfit aufzustellen.

Verbissgutachten – erster Abschluss im Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe


 

Das Verbissmonitoring und die daraus resultierenden Verbissgutachten werden seitens der Forstbehörde für die waldreicheren Jagdbezirke gemacht. Damit werden Einschätzungen über die Notwendigkeit, die Intensität regulatorischer Eingriffe in den Wildbestand anzupassen, gegeben.

Wiederbewaldung und Waldumbau in Zeiten des Klimawandels


 
Um nach und nach die insgesamt 130.000 ha Kahlflächen in NRW wieder aufzuforsten, bedarf es eines erheblichen zeitlichen und finanziellen Aufwands. Diesen haben Waldbesitzende selbst zu tragen. Um insbesondere den Privatwald dabei zu unterstützen, bietet das Land NRW finanzielle Hilfe in Form von Fördermitteln an.

Personalnachrichten

Ansprechpersonen zu Ihrem Wald aus unserem Forstamt finden Sie hier: 

Wald und Holz NRW
Regionalforstamt Ostwestfalen-Lippe
Bleichstraße 8
32423 Minden
Tel.: 0571 / 83786 - 0
 
Fachgebiet Dienstleistung
Jonas Knipping
Mobil: 0171 / 5872051
E-Mail: jonas.knipping@wald-und-holz.nrw.de
 
Fachgebiet Hoheit, Förderung
Ina Bormann
Tel.: 0571 / 83786 - 22
Mobil: 0171 / 5873122
E-Mail: ina.bormann@wald-und-holz.nrw.de

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